December 10, 2025

SHWI zielt darauf ab, gehirnfreundliche Arbeitsumgebungen im Bergbau zu schaffen

Da die Arbeit im Bergbau zunehmend digitaler und ferngesteuerter wird und gleichzeitig höhere kognitive Anforderungen stellt, steigt für Bediener das Risiko einer mentalen Überlastung. Die von flow2thrive, CDE und RISE durchgeführte SHWI-Machbarkeitsstudie untersuchte, wie die Branche kognitive Belastungen besser verstehen und messen kann, um gesündere und nachhaltigere Arbeitsumgebungen zu schaffen.

Das Projekt führte zum ersten Rahmenwerk für den Sustainable Human Work Index (SHWI) – einem strukturierten Ansatz zur Bewertung kognitiver Anforderungen in modernen Bergbauumgebungen. Interviews mit Unternehmen wie Boliden, LKAB, SSAB, Volvo und ABB bestätigten sowohl den Bedarf als auch das große Interesse an einer praxisnahen Lösung.

Die nächste Phase ist nun finanziert – durch Vinnova und Swedish Metals & Minerals – und bereits angelaufen. Sie wird über die kommenden drei Jahre fortgeführt. Aufbauend auf den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie wird das Projektteam die erste funktionsfähige Version der digitalen SHWI-Plattform entwickeln und mit der direkten Validierung in der Industrie beginnen. Damit wird ein wichtiger Schritt hin zu sichereren und gehirnfreundlicheren Arbeitsplätzen gemacht.

Vollständigen Artikel auf der Website von Swedish Metals and Minerals lesen

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